15 Okt
Der perfekte Geotagging-Workflow
Dieser Beitrag zeigt einen geeigneten Workflow zum Import und Geotagging von Bildern mittels der Software HoudahGeo am Mac. Unter Windows kann mit der Software RoboGEO ein ähnliches Vorgehen funktionieren, eben ohne die spezifischen Schritte, welche HoudahGeo oder iPhoto betreffen.
Hardware
Prinzipiell eignet sich natürlich jeglicher Geologger zum Erfassen der Geodaten. Ich benutze das Gerät Sony GPS CS1, welches mittlerweile nicht mehr erhältlich ist. Denn der Nachfolger Sony GPS CS3KA kostet das gleiche und ist mittlerweile mit Display ausgestattet. Auch mit dem iPhone kann man geotaggen, wobei das auf den Akku bezogen wohl bedingt empfehlenswert sein wird.
Der Workflow
Zwei Wege zur Speicherung der Geoinformationen
Prinzipiell können Geoinformationen entweder parallel zur Bilddatei oder in der jeweiligen Bilddatei gespeichert werden. Beim parallelen Speichern wird die Bilddatei nicht verändert und die Geodaten werden in einer eigenen Datei abgelegt. Am meisten verbreitet ist wohl das auf XML basierende XMP-Format von Adobe. Es ist ein Metadaten-Format und speichert beispielsweise auch die Entwicklungseinstellungen von Lightroom oder Adobe Camera RAW.
Nachteil: Zwei Dateien die zusammengehörig aufgehoben werden müssen.
Der zweite Weg wäre die Geodaten in die Exif-Informationen des jeweiligen Bildes zu integrieren. Exif-Daten sind auch Metadaten für Bilder und z.B. in JPEGs, wie auch in RAW-Bildern enthalten. In diesen werden beim Fotografieren auch direkt von Kamera Informationen wie Blende, Belichtungszeit, Brennweite, Objektivtyp, Kameratyp, etc. gespeichert. Informationen können sowohl in JPEGs, wie auch in RAW-Bildern verlustfrei hinzugefügt oder verändert werden. Die Bildqualität leidet beim reinen Ändern der Exif-Daten nicht. Den ganzen Beitrag lesen »